Bildlich gesprochen

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Es heißt, man soll gehen, wenn's am schönsten ist. Aber das ist Blödsinn, kein Mensch macht das. Oder habt ihr schon mal euren Freund/eure Freundin verlassen mit der Begründung: "Liebling, es ist gerade wunderschön mit dir, deshalb mache ich Schluß!"? Theater machen ist auch eine Beziehung und man geht erst dann, wenn man die persönliche Entwicklung in keinem kreativen Zustand vorfindet. Das kann man, wie bei allen Trennungen, im guten und im schlechten handhaben. Bei mir war es nach sechs Jahren Regensburg nunmehr soweit und wie bei allen Beziehungen bevorzuge ich dabei den guten Weg. Nichts desto trotz führt auch dieser zu der unumstößlichen Notwendigkeit neue Bewerbungsfotos zu produzieren. Ich hasse das. Ich bin Schauspielerin, kein Model. Ich mag Bewegung, ich mag fließenden Ausdruck, ich mag Gestaltung über mehr als den Bruchteil einer Sekunde hinaus, ich mag es Dynamik zu entwickeln, Lebendigkeit auf- und abzubauen, ich bin kein Poser. Trotzdem […]

Wieso, weshalb, warum…

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Meine Haltung zum Thema Soziale Netzwerke war lange Zeit ein klar strukturiertes "Nein!". Wenn mir ein Datensammler leibhaftig an den Hacken klebt und meinen Alltag begleitet, archiviert und verscherbelt, dann würde ich ihn in der realen Welt fragen, was zum Teufel er da treibt und ob er das zügig zu unterlassen gedenkt. Wieso also sollte ich ihn auf Facebook & Co. ausdrücklich dazu ermächtigen? Ich möchte meine Stimmung nicht in einem Wort beschreiben müssen, ich erklicke mir keine Freundschaften und sammle sie nicht in zahlenmäßigen Dimensionen die einer Briefmarkensammlung Ehre machen. Ich bin irritiert, wenn ich Besuch bekomme der bittet einmal am Tag online seinen Hund füttern zu dürfen… weil das Mistvieh sonst wegläuft und sich einen willigeren Besitzer für sein virtuelles Dasein sucht. Und ich bin altmodisch genug zu glauben, dass Tomatenernte in einem leckeren realen Salat enden sollte. Ich bin gerne gut informiert, glaube aber vernachlässigen zu können […]