“I became insane with long intervals of horrible sanity.” – Edgar Allan Poe

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Letzten Samstag ging ich mit Klaus Kinski zur Arbeit, traf dort auf ein österreichisches Original in Unterwäsche, lernte den Erfinder der Talkshowprügelleien kennen und rauchte eine Zigarette mit Mozart. Mit ihm verzettelte ich mich in eine köstliche Verbalkabbellei, nannte ihn „Kretin!“, woraufhin er die heilige St.Galler Tonhalle mit den Worte stürmte „Da draußen ist ein Amerikaner – ich KANN so nicht arbeiten!“. Fraglos ja… es war „Poetry Slam – Dead or Alive“.. und ich bin Edgar Allan Poe. Vier tote Dichter traten jeweils im Wechsel gegen die angereiste Wortgewalt von vier höchst lebendigen Slammern an, im Kampf um die Gruppenwertung und den zu erringenden Einzelpreis einer braungolden schimmernden Flasche Whisky. Die Auslosung bestimmt, dass ich als letzte der Verstorbenen antreten muss. Strategisch keine schlechte Position, aber meinen Nerven bekommt sie gar nicht. Poetry Slam heißt: Bestform auf dem Punkt, du gehst allein mit deinem Text auf die Bühne, füllst maximal […]