„We can’t have an orange präsident.“

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Jeder Mensch, der sich für Körpersprache interessiert, für Rethorik und Dramaturgie, für Performance und mediale Präsenz kann im amerikanischen Kampf um den Einzug ins White House gerade Studien treiben. Mannigfaltige Studien. Es ist urkomisch, bittersüß, tieftraurig, hochperfomant, seifenoperschmierig – und, wenn man die Nerven hat zu vergessen, dass es tatsächlich um die Leitung eines der einflussreichsten Länder der Welt geht, very entertaining. Amerikanische Politik ist nicht zimperlich, auch nicht in ihren medialen Auswüchsen. Nie gewesen. Aber augenblicklich ist man geneigt Netflix zu canceln… wer braucht gerade noch „House of Cards“? Traditionell hocheingebunden in den amerikanischen Wahlkampf sind die Celebrities. Insbesondere dann, wenn Emotionen Argumente meucheln und die mediale Schlacht in „Game of Thrones“ Schlagstärke geführt wird. Hillary Clinton kann sich dabei über namhafte Wortmeldungen und Positionierungen zu ihren Gunsten freuen. Hier einige unterhaltsame Beispiele… „Was macht ihr, wenn Trump Präsident wird?“ Salma Hayek mit ganz eigenen Aufarbeitungsstrategien für die Lage, […]