Cannes doch nicht wahr sein

Veröffentlicht 8 Kommentare

Lars von Trier ist zurück… er kann wieder nach Cannes. Wie schön. 2011 wegen Verständnisbekundungen für Adolf Hitler und abstrus verwirrter Selbstdeklaration als “Nazi” zur „persona non grata“ erklärt und von der Croisette verbannt, darf er nunmehr dieses Jahr seine Serienmördergeschichte “The House that Jack Built” ausser Konkurrenz präsentieren. Genießen wir doch noch einmal die wahrscheinlich krudeste Pressekonferenz, die das Festival je zu verzeichnen hatte. Und genießen wir dabei besonders die Körpersprache und Mimik von Kirsten Dunst, die neben dem zusammenhanglos faselnden dänischen Regisseur – wie wahrscheinlich alle ihre Kolleginnen und Kollegen – gerne in jedem Graben versunken wäre… hätte sich gnädig einer aufgetan. Also darf er wieder nach Cannes, darf sich wieder erläutern, seine Fingerknöchel wieder mit “FUCK” bemalen und sich überlegen, ob er sein T-Shirt mit dem Aufdruck der Goldenen Palme und dem Schriftzug „persona non grata“, mit dem er über die Berlinale stolzierte, für das Festival nochmal […]