Easy

“When I was 5 years old, my mother always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‘happy’. They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life.” (John Lennon)

Ist es das? Ist es manchmal so einfach?

Vergessen wir nur, dass es so einfach sein könnte und beginnen jenen zu vertrauen, die sagen, dass alles viel komplizierter ist und man deswegen diese komplexen Zusammenhänge nicht mit einfachen Überlegungen beeinflussen könne?

Die Welt ist kompliziert geworden, vielschichtig, unbegreiflich, überfordernd, abstrakt, skuril, niemand kann sich überall auskennen, oder auch nur meistens auskennen. Da kann einem schnell mal der Überblick flöten gehen über das Gefüge, in dem das eigene Leben stattfindet.

Ich bin glücklich meine Steuererklärung hinter mich bringen zu können, Finanzmarkttransaktionen überfordern schnell meine Vorstellungskraft.Aber nehmen wir mal an, nur für 2 Minuten und 54 Sekunden, dass es so einfach sein könnte… tun wir’s doch einfach mal…

5 Gedanken zu „Easy

  1. Weil auch zwei Minuten 54 Sekunden verschwendet dafür wären oder weil man weniger Zeit braucht um darauf zu kommen?
    Ich hab‘ Schwierigkeiten dem Satz zu entreißen auf welche Weise Du ihn meinst. Magst Du helfen?

  2. Beides. „Verschwendet“ würde ich aber ersetzen, etwa durch „gegen die Sonne blinzelnd in ein Netz gelaufen“. Auch, was Du davor schreibst, ist sehnsuchtsschön. Ja, unsere schöne Erde mit ihren schönen Menschen könnte sanft durchs All schwimmen, wenn wir nicht so wären, wie wir sind. Altruistisch und egoistisch.
    Immer ist alles am Anfang ganz einfach und wieder am Ende. Die Widerhaken, die Schlingen, die Fallen liegen in der Strecke dazwischen. Bei Beziehungen zwischen einzelnen Menschen und bei Ideen.
    Menschen, die für diese Videobotschaft gut empfänglich sind, kennen sie schon, im Kern. Oder, wenn sie sie das erste mal mitdenken, durchkreuzt Erfahrung geradlinige Gedanken.

  3. Wir können nicht alles verstehen, dazu ist die Welt tatsächlich zu komplex. Aber wir haben die Wahl uns daran das Herz zerinnen zu lassen, wie ein Dr. Faust oder wir akzeptieren es und erfreuen uns an den unendlichen Dingen, die es zu entdecken gibt. Glück ist eine Frage der Haltung, nicht der Abwesenheit von Komplexität.

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