…dann hätten wir ja Freundinnen sein können, die ganze Zeit!

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Ingeborg Stüber, Antje Gospodar und Elisabeth Degen (Foto von links nach rechts) hatten Freizeit. Soetwas darf man Schauspielern nicht gewähren, sie kommen dann auf die dollsten Ideen. Das war bei den dreien nicht anders – und herausgekommen ist eine dreißigminütige Theaterpraline, die nach der Vorstellung der „Berühmtesten Dramen“ im Nachtprogramm gereicht wird. Minou Davar, die auch für das Bühenenbild der Dramen verantwortlich zeichnet, entwickelte eine rasante Verwandlung von selbigem in den Schauplatz von“JANE – Anamnese einer Abhängigkeit“ (sehr frei nach dem Film „Was wirklich mit Baby Jane geschah“)… keine leichte Aufgabe, die mit Beamer, weißen Überwürfen und prägnanten Requisiten jedoch erstaunlich überzeugend gelingt. Mit etwas Hilfe aus dem Ensemble dauert der Umbau mittlerweile nur noch rasante 10 Minuten. Teamwork ist wunderbar. Teamwork ist vermutlich auch dafür verantwortlich, dass „JANE“ zu einem köstlichen Minihorrortrip durch das Seelenleben zweier Schwestern geworden ist, die sich hassen und lieben, deren Schicksal untrennbar verwoben ist, […]